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BGR 233

BGR 233

BGR 233 - Ladebrücken und fahrbare Rampen 

 

 

 

BG-Regeln richten sich in erster Linie an den Unternehmer und sollen ihm Hilfestellung bei der Umsetzung seiner Pflichten aus staatlichen Arbeitsschutzvorschriften oder Unfallverhütungsvorschriften geben sowie Wege aufzeigen, wie Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren vermieden werden können.

BGR 233

 

 

Die BGR 233 beinhaltet Reglungen bezüglich der Kennzeichnung, Breite, Neigung und Trittsicherheit von Auffahrrampen.

In der Reglung werden die Begriffe Ladestege (Auffahrrampen) und Ladeschienen (Auffahrschienen) verwendet und genießen in einigen Punkten eine Sonderstellung gegenüber Ladebrücken.

 

BGR 233 4.1 - Kennzeichnung

Folgende Angaben müssen an den Ladestegen oder Schienen angebracht sein:

- Hersteller oder Lieferer

- Typ und Baujahr

- Tragkraft

 

 

BGR 233 4.3.5 - Nutzbare Breiten

Verladerampen müssen mindestens 550 mm breit sein. 

Die Breite bei Auffahrschienen soll notwendige Lenkkorrekturen des Fahrzeuges ermöglichen. Eine feste Breite ist in der BGR 233 nicht geregelt.

 

 

BGR 233 4.4.2 + 4.4.3 - Neigungen

Im Abschnitt 4.4.2 erhalten Ladestege und Ladeschienen eine Sonderstellung.

Punkt 4.4.3 regelt, dass die Neigung nicht 30% übersteigen darf.

 

 

BGR 233 4.5.1 + 4.5.2 - Trittsicherheit

Laut BGR müssen Rampen und Schienen rutschhemmend ausgeführt sein.

Vor Benutzung muss die Auffahrrampe so befestigt werden, dass beim Begehen oder Befahren keine Personen oder Beförderungsmittel abrutschen können.

 

 

BGR 233 5.1 - Betrieb

Die Verladerampen und Schienen dürfen nicht über die angegebene Tragkraft hinaus belastet werden.

 

 

Komplette BGR 233 - BGR233.pdf

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